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Kirchenmusik oder Scheune am Ortsrand?

Pétur Björgvin @ 10.18 13/1/14

Musik braucht Freiheit

Jungbläsertag 2013: Ein voller Erfolg mit über 30 jungen Menschen, die unter der Leitung von Bezirksposaunenwart Eberhard Kappus geprobt und am Folgetag am Bezirksposaunentag teilgenommen haben. Viele junge Menschen haben den Weg zur kirchlichen Musik durch die Posaunenchöre gefunden. Jung und Alt, von Sopran bis Bass, zur Freude der Menschen und um Gott zu loben, in Gottesdiensten, Krankenhäusern und Seniorenheimen – das ist das weite Feld, das Posaunenchöre immer wieder aktive beackern. Seit Herbst 2010 kümmert sich eine Projektgruppe im ejr um die Unterstützung der Jungbläserarbeit. Im Jahr 2014 wird es im Frühjahr eine Jungbläserfreizeit geben, im Herbst ein Jungbläsertreffen.

Konficamp mit der Band ,,unlimited”: Bunte Musik und Konfirmanden in ihrem Bann. Schön, dass es musikbegeisterte Menschen gibt, die die Jugend- und Gemeindearbeit durch Musik gestalten. Diese Arbeit wollen wir im ejr weiter ausbauen und unterstützen.

Ten Sing. Im CVJM Reutlingen geht es wieder nach der norwegischen Idee zu: Bühnenshow mit Chor, Band, Tanz und Theater und offen für junge Leute zwischen 13 und 19 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos, geprobt wird jeden Freitagabend in der Kreuzkirche. So wird Jugendlichen eine Gelegenheit zum Ausprobieren und Entdecken geboten. Miteinander Musik machen bedeutet für viele Jugendliche, dass es attraktiv wird, aktiv in der Kirche mitzumachen.

Musik für den Glauben. Musik bedeutet Jugendlichen viel und sie ist in der Lebenswelt Jugendlicher stark verankert. Traditionelle Kirchenmusik aber eher selten. Deshalb ist die Jugendarbeit gefragt, neue Zugänge für jugne Menschen zur Musik in der Kirche zu suchen. Wir im ejr sind davon überzeugt: Wo Jugendliche die Möglichkeit haben, eigene Bands in der Kirche zu gründen, da finden sie von sich aus neue Wege zu Kirche und Glauben. Also wollen wir Wege der aktiven musikalischen Mitgestaltung junger Menschen in der Kirche suchen.

Musik braucht einen Ort. Nachbarn sollten sich durch stundenlanges Proben nicht gestört fühlen, die Bands sollten aber auch stundenlang proben können. Kirchengemeinderäte können hier einiges bewegen, kreatives Nachdenken kann neue Wege eröffnen: Eine Scheune am Ortsrand, eine Garage, die mit einfachen Mitteln zum Probenraum umgebaut wird. Wenn solche Räume frei zugängliche sind für die Jugendlichen aus der Gemeinde, kann manches wachsen!

Zeit für Stärken. Der große Segen der Jugendarbeit sind die vielen Begabungen und Stärken, mit denen der Schöpfer junge Menschen ausgestattet hat. Aber es braucht Zeit und offene Augen sie zu entdecken. Diese Zeit müssen wir uns nehmen. Dann können wir Altbewährtes fortführen und neue musikalische Wege gehen. Vielleicht entsteht eine Gruppe, die sich am “DigiEnsamble Berlin” orientiert: Musik auf Smartphones und Tablets!

Dieser Artikel ist in faCts 2014 erschienen, dem Jahresprogramm vom ejr. (PDF)

url: http://pb.annall.is/2014-01-13/kirchenmusik-oder-scheune-am-ortsrand/


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