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Dem Fremden ein*e Freund*in sein

08.45 3/6/14 - 0 ath.

haende

Copyright: Jürgen Braun

In einer Klassenarbeit (evangelische Religion, Klasse 7) stellte ich die folgende Aufgabe: “Stell dir vor: Ein junger Mensch aus Guatemala zieht mit seinen Eltern nach Deutschland um. Sie sind deine neuen Nachbarn. Du möchtest diesem jungen Menschen helfen. Beschreibe wie du (und deine Familie oder Freunde) helfen kannst.”

Wie so oft kamen sehr unterschiedliche Antworten von den Schülern und Schülerinnen. Aber die folgende Antwort hat mich sehr beeindruckt (in O-ton):

Ich werde vielleicht einen Kuchen backen und die Familie oft besuchen. Ich werden dem Sohn helfen damit er sich im Alltag und in der Schule zurecht findet. Ich werde ihn beschützen / verteidigen wenn er beleidigt wird. Ich werden mir gespannt die Geschichten anhören die die Familie von zu Hause (Guatemala) erzählt, und werde eine Freundin für ihn sein.

Danke Jürgen Braun für das schöne Bild, das ich hier veröffentlichen darf.
Blick über den Kirchturm

05.51 18/3/14 - 0 ath.

Gestern wurde das Gemeindeblatt der evangelischen Kirche in Ohmenhausen verteilt. Dort (unter der Rubrik “Blick über den Kirchturm”) auf Seite 6 findet man den folgenden Artikel: Ein Blick nach Island – Einblicke in das kirchliche Leben. Áfram…

Kirchenmusik oder Scheune am Ortsrand?

10.18 13/1/14 - 0 ath.

Musik braucht Freiheit

Jungbläsertag 2013: Ein voller Erfolg mit über 30 jungen Menschen, die unter der Leitung von Bezirksposaunenwart Eberhard Kappus geprobt und am Folgetag am Bezirksposaunentag teilgenommen haben. Viele junge Menschen haben den Weg zur kirchlichen Musik durch die Posaunenchöre gefunden. Jung und Alt, von Sopran bis Bass, zur Freude der Menschen und um Gott zu loben, in Gottesdiensten, Krankenhäusern und Seniorenheimen – das ist das weite Feld, das Posaunenchöre immer wieder aktive beackern. Seit Herbst 2010 kümmert sich eine Projektgruppe im ejr um die Unterstützung der Jungbläserarbeit. Im Jahr 2014 wird es im Frühjahr eine Jungbläserfreizeit geben, im Herbst ein Jungbläsertreffen. Áfram…

Punkt 11 Gottesdienst – 13okt13

08.18 14/10/13 - 0 ath.

Schuld, Schuldlos, Schuldig, … er ist schuld … bin ich schuld … wer ist schuld … ist jemand schuld … brauchen wir einen Schuldigen … manche sind die reine Unschuld …

Am Sonntag, 13. Oktober 2013 habe ich im ev. Gemeindehaus Ohmenhaus mit den folgenden Punkten zur Hand gepredigt. Hier gibt es die Punkte für Interessierte zum Nachlesen. Áfram…

Ziele der Mobilen Jugendarbeit

12.09 12/7/13 - 0 ath.

Die Ziele der Mobilen Jugendarbeit sind anspruchsvoll und zugleich nachvollziehbar, so wie sie in dem Dokument “Was leistet Mobile Jugendarbeit?” dargestellt sind. Ich halte sie hier fest für mich zum Nachdenken: Áfram…

3 Kinder = Armut?

11.45 12/7/13 - 0 ath.

“Lebenslagenbericht Kinderreiche Familien im Landkreis Reutlingen” – so heißt ein Dokument das im Dezember 2013 herauskam. Es ist ein durchaus interessantes Dokument das hoffentlich beide die Politik zu Handlung und die Wissenschaft zu weiteren Forschungsprojekten bewegt. Ich erlaube mir an dieser Stelle das Fazit des Dokuments festzuhalten: Áfram…

Seid in ihm verwurzelt

07.25 30/4/13 - 0 ath.

Andacht, DV, 29. April 2013

Seit 2000 Jahren werden Berichte über Jesu Worte und Taten von Mensch zu Mensch weitergegeben. In diesem Sinne hat im Jahr 80 ein Schüler vom Apostel Paulus einen Brief an die christliche Gemeinde in Kolossä in Kleinasien verfasst. In dem Brief heißt es unter anderem: Áfram…

Ausländer sein

08.55 27/3/13 - 0 ath.

Ich kann mich noch gut daran erinnern. Ich stand in der Schlange im Ausländeramt. 15 Leute standen noch vor mir in der Schlange an dem Schalter der für mich zuständig war. Ihre Hautfarbe war dunkler als meine. An den vielen anderen Schaltern waren die Schlangen auch lang. Plötzlich rief der Beamte am Schalter: “Hey, Sie da, kommen Sie nach Vorne!” Irgendwie wußte jeder im Raum dass ich gemeint war. Jemand machte mich darauf aufmerksam dass ich gemeint sei. Meine Hautfarbe schaffte mir Vorteile. Ich habe mitgemacht. Das war 1991 in süd Deutschland. Damals habe ich meine ersten Schritte als Ausländer getan. Aber seither bin ich Ausländer, auch manchmal in dem Land in dem ich geboren bin. Und ich möchte weiter Ausländer sein, aber auch Teil der Gesellschaft. Ob oder wie das machbar ist – das beschäftigt mich. Und leider, so sehr ich es nicht will, mache ich unbewußt immer mal wieder mit und die zwei Gruppen “wir” und “ihr” entstehen. Dabei muß es doch anders sein können!

Hekla – der Vulkan – und wir

21.04 26/3/13 - 0 ath.

Ich kann mich noch sehr gut an den Tag erinnern: Es war der 26. Februar 2000. Wir (Meine Frau Regina und ich) waren zum Abendessen bei Pastor Tómas Sveinsson und seiner Frau, Diakonin Unnur Halldórsdóttir auf 18:00 Uhr eingeladen. Damals haben wir noch in Deutschland gewohnt aber der Kirchengemeinderat von Hateigskirkja in Reykjavik hatte uns zu einem Gespräch nach Island eingeladen. An diesem Samstag Nachmittag lag das Gespräch mit dem KGR schon hinter uns und es war eigentlich klar: Ab Sommer würde ich in der Hateigskirkja tätig sein. Aus irgendeinem Grund sind wir bei Kringlan aus dem Bus aus Versehen ausgestiegen. Es war schon kurz vor 18:00 und damit klar dass wir zu spät kommen würden, weil noch 10 Minuten Fußweg vor uns lag. Als wir beim Pastor Tómas an der Tür geläutet haben hörten wir wie jemand auf dem Sprung kam, die Tür wurde aufgerissen, wir freundlich begrüßt aber uns war klar dass Tómas, der sonst ein ruhiger Mann ist, es eilig hatte. ,,Kommt doch schnell ins Wohnzimmer hinein. Hekla (der Vulkan) bricht in drei Minuten aus”. An diesem Tag um 18:17 Uhr ist Hekla ausgebrochen und wir haben es im Fernseher mitverfolgt. Am nächsten Tag sind wir nach Deutschland zurückgeflogen (Hekla hat damals den Flugverkehr nicht lahm gelegt). Am Montag habe ich meine Kündigung im Evang. Bezirksjugendwerk Vaihingen an der Enz eingereicht. Seit dem Jahr wohnen wir in Island. Seither ist Hekla auch nicht ausgebrochen. Wir ziehen in diesem Jahr nach Deutschland um. Und nun stellt sich die Frage was Hekla macht? Klar ist, das sie zur Zeit ungewöhnlich unruhig ist.

Bald hat Island zwei neue Bischöfinnen

10.47 21/6/12 - 0 ath.

Bischöfe gab es fast immer in Island. Mindestens seit dem Jahr 1056. Sie waren immer Männer. Genau, Bischöfe, keine Bischöfinnen.

Bischöfe gab es fast immer auf der Welt. Mindestens seit dem Jahr 56 oder so. Sie waren immer Männer. Genau, Bischöfe, keine Bischöfinnen. Áfram…

Die Elfen ziehen um

11.59 16/5/12 - 0 ath.

alfarIch habe einigen Freunden versprochen eine Literaturliste zum Thema Elfen, Trolle, „Hidden people“ in Island zusammenzustellen. Habe dann aber entdeckt das Jemand sich die Mühe schon gemacht hat und einiges ins Wikipedia geschrieben: http://en.wikipedia.org/wiki/Hulduf%C3%B3lk mit einer rießigen Referenzliste.

Aber für Interessierte dann gibt es was Neues aus Island zu berichten. Vor 2 Jahren war Arni Johnsen unterwegs in der Nähe von Reykjavik. Arni ist in Island bekannt u.a. weil er Musiker ist, aber auch weil er Politiker ist, der seit vielen Jahren im Isländischen Parliament sitzt. Áfram…

…und es kam noch schlimmer!

09.14 26/1/11 - 0 ath.

wahlkampfIch bin der Diakon in der Evang.Lutherischen Glerárkirkja in Akureyri Island. Ab und zu bin ich auch tätig als “Freelance Trainer” – die Jugendarbeit ist eben so mein Ding. Aber im Herbst war es ein wenig anders. Ich beschloss mich zur Wahl für das sogenannte Grundgesetzparlament aufzustellen. Gestern schrieb ich einen Status auf meine Facebookseite, da das ganze Wahlverfahren vom Gericht als Ungültig erklärt wurde. Deutschsprachige Freunde fragten: Warum? Da die Antwort nicht ganz einfach ist, habe ich beschlossen es hier mit meinen Worten [entschuldigt die Sprach- und Schreibfehler] zu beantworten – aber bitte denkt beim Lesen dran, dass ich als einer der zur Wahl stand schon ein wenig Voreingenommen bin! Um es auch deutlich zu sagen: NEIN, ich bin nicht gewählt geworden. Jemand hat ausgerechnet ich hätte den Platz 83 bekommen. Den habe ich auch nicht mehr: Die Wahlen waren ungültig. Aber hier nun mein Text: Áfram…

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